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02.02.2012:
Starker Franken bremst Aussenhandel
Der starke Franken sowie die eingetrübte Weltkonjunktur hinterliessen ihre Spuren auch im schweizerischen Aussenhandel. Zwar nahmen die Exporte im Jahr 2011 insgesamt um 2 % zu (Vorjahr: + 7 %), die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen. Zugleich waren spürbare Preiskonzessionen erforderlich. Während die Nachfrage aus Asien florierte, stagnierte jene aus Europa. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den Aus- und den Einfuhren liess den Überschuss in der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert steigen.
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Aussenhandel wächst wieder

Der schweizerische Aussenhandel wuchs im Mai 2010 kräftig - dies erst noch mit einem Arbeitstag weniger als im Vorjahr.

Trotz der Euro-Schwäche erzielten fast alle Branchen ein Absatzplus, das zudem geografisch breit abgestützt war. Da die Importe deutlich stärker zulegten als die Exporte, resultierte in der Handelbilanz ein sichtbar niedrigerer Überschuss (0,8 Mrd. Fr.) als in den Vormonaten, wie die Eidgenössische Zollverwaltung mitteilte.

Die Exporte wuchsen um 9,9 % auf 15,7 Mrd. Fr. (real: + 7,0 %). Arbeitstagbereinigt - der Berichtsmonat umfasste einen Arbeitstag weniger als der Mai 2009 - resultierte ein Anstieg von eindrücklichen 16,7 % (real: + 13,6 %). Damit setzte sich das in den Vormonaten registrierte Trendwachstum fort, was sich auch saisonbereinigt (Vormo-natsvergleich) belegen lässt. Die Exportgüter verteuerten sich um 2,7 %; ohne die Pharmasparte reduzierten sich hingegen die Preise um 0,6 % (real: + 10,6 %).

Die Importe expandierten um kräftige 21,2 % auf 14,8 Mrd. Fr. (real: + 18,2 %). Ar-beitstagbereinigt vergrösserten sich die Einfuhren sogar um 28,6 % (real: + 25,5 %). Für den hohen Anstieg waren Sonderfaktoren mitverantwortlich. Insgesamt hielt der Erholungstrend bei den Einfuhren erkennbar an. Saisonbereinigt (Vormonatsver-gleich) ging das höchste Plus auf Monatsbasis hervor. Die Preise der Importgüter stiegen um 2,5 %; unter Ausschluss der Pharmasparte verteuerten sich die Güter um 3,6 % (real: + 16,9 %).

Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 0,8 Mrd. Fr. Dieser fiel damit um 60 % niedriger aus als noch vor Jahresfrist, vor allem bedingt durch die ausser-ordentliche Importzunahme bei Vietnam.

Im Zeitraum Januar - Mai 2010 befand sich der schweizerische Aussenhandel klar auf Erholungskurs: so wuchsen die Exporte um 6,3 % (real: + 4,0 %) auf 78,6 Mrd. Fr. und die Importe stiegen um 5,7 % (real: + 3,6 %) auf 70,3 Mrd. Fr. Branchenmässig lagen nahezu alle Industriezweige im Plus - am stärksten die Metall- und die Uh-renindustrie. Ganz allgemein kam das Exportwachstum vor allem ausserhalb Europas zu Stande. Einfuhrseitig erhöhte sich die Nachfrage bei den Halbfabrikaten und Zwischenprodukten um einen Achtel. Die Preise der Exportwaren stiegen um 2,2 %, jene der importierten Güter um 2,0 %. Ohne die Preisentwicklung in der Pharmasparte verbilligten sich die Ausfuhren um 2,6 %, während sich die eingeführten Produkte um insgesamt 1,2 % verteuerten.



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