IHK - Industrie- und Handelskammer Thurgau

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10.05.2012:
77 Abstimmungsvorlagen zusätzlich
Zwei Studien verweisen auf negative Auswirkungen der AUNS-Initiative. Die AUNS-Initiative «Staatsverträge vors Volk» ist rechtlich unklar formuliert. Zu diesem Schluss kommen zwei wissenschaftliche Studien, die economiesuisse in Auftrag gegeben hat. Die Studien zeigen zudem, dass nach Annahme der Initiative mit einer Abstimmungsflut zu rechnen ist. So wären seit Mitte 2003 bis zu neun zusätzliche Vorlagen pro Jahr angefallen. Eine Vielzahl von Vorlagen pro Abstimmungstermin beeinflusst die Informiertheit der Stimmenden negativ.
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Bei Unternehmenssteuern auf dem 9. Rang

Der Kanton Thurgau befindet sich bei den Gewinnsteuern für juristische Personen im Jahr 2012 auf dem neunten Rang in der Kantonsrangliste.

In der "Neuen Zürcher Zeitung" vom 17. Januar 2012 findet sich eine aktuelle Übersicht über die Unternehmenssteuersätze in der Schweiz im Jahre 2012 des Freiburger Steuerrechtsprofessors und Rechtsanwaltes Pascal Hinny. Die Gliederung berücksichtigt jeweils die tiefste Belastung im jeweiligen Kanton. Für den Thurgau sind somit die Unternehmenssteuersätze von Bottighofen massgebend. Die tiefste effektive Belastung weisen gemäss dieser Zusammenstellung Meggen LU (11,32 Prozent), Wollerau SZ (11,56 Prozent) und Appenzell-Ausserrhoden (kantonaler Einheitssatz, 12,66 Prozent) auf. Bottighofen TG folgt auf dem neunten Rang (14,79 Prozent). Schlusslicht bildet Genthod GE mit 23,22 Prozent. Im Kanton Thurgau wird die effektive Belastung am Hauptort Frauenfeld mit 16,51 Prozent ausgewiesen. Die durchschnittliche Belastung der Kantonshauptorte liegt bei 18 Prozent.

Thurgau