IHK - Industrie- und Handelskammer Thurgau

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02.02.2012:
Starker Franken bremst Aussenhandel
Der starke Franken sowie die eingetrübte Weltkonjunktur hinterliessen ihre Spuren auch im schweizerischen Aussenhandel. Zwar nahmen die Exporte im Jahr 2011 insgesamt um 2 % zu (Vorjahr: + 7 %), die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen. Zugleich waren spürbare Preiskonzessionen erforderlich. Während die Nachfrage aus Asien florierte, stagnierte jene aus Europa. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den Aus- und den Einfuhren liess den Überschuss in der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert steigen.
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Breite Kreise der Wirtschaft fordern den Einheitssatz

Für unseren Dachverband economiesuisse bleibt der Einheitssatz für die Mehrwertsteuer dringend. Das heutige System
verursacht zu hohe Kosten und Verzerrungen.

Wie eine jüngste Umfrage von economiesuisse zeigt, stehen breite Kreise der Wirtschaft hinter dem Einheitssatz. Der Einheitssatz, gekoppelt an wenige Steuerausnahmen, ist die einzige Möglichkeit, die auch nach der Totalrevision noch immer komplizierte Mehrwertsteuer radikal zu vereinfachen. Nur eine einfache MWST entlastet die Wirtschaft, die Konsumenten und die Volkswirtschaft von unnötigen Kosten und schädlichen Verzerrungen.

Die Kosten des heutigen Systems sind gravierend. Christoph Schaltegger, Mitglied der Geschäftsleitung von economiesuisse, meint: „Als Bürokratiemonster verschlingt die Mehrwertsteuer jährlich hunderte von Millionen. Diese können mit einer technisch sauberen Auslegung und dem Verzicht auf Ausnahmen und mehrere Steuersätze ohne Steuereinbussen eingespart werden.“

Für economiesuisse stellt das Zweisatzsystem, wie es anlässlich der Vernehmlassung 2007 bereits diskutiert wurde, keine Lösung dar. Auch was die Steuerausnahmen anbelangt, bringt die heute vorliegende Botschaft sachgerechte Lösungen. Diese sollen jetzt gründlich diskutiert werden.



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