IHK - Industrie- und Handelskammer Thurgau

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02.02.2012:
Starker Franken bremst Aussenhandel
Der starke Franken sowie die eingetrübte Weltkonjunktur hinterliessen ihre Spuren auch im schweizerischen Aussenhandel. Zwar nahmen die Exporte im Jahr 2011 insgesamt um 2 % zu (Vorjahr: + 7 %), die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen. Zugleich waren spürbare Preiskonzessionen erforderlich. Während die Nachfrage aus Asien florierte, stagnierte jene aus Europa. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den Aus- und den Einfuhren liess den Überschuss in der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert steigen.
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Chinesische Delegation in der Schweiz

Anlässlich des offiziellen Arbeitsbesuchs des chinesischen Vizeministerpräsidenten Li Keqiang in der Schweiz hat in Zürich ein Treffen der hochrangigen Regierungsdelegation aus China und von Schweizer Wirtschaftsvertretern stattgefunden.

Im Zentrum des Treffens stand die Intensivierung der Wirtschaftskontakte. Vizeministerpräsident Li Keqiang und economiesuisse-Präsident Gerold Bührer bekräftigten in ihren Ansprachen den Willen, die Vorberei-tungsarbeiten für eine Machbarkeitsstudie eines Freihandelsabkommens weiter voranzutreiben und damit den Beginn der Verhandlungen vorzubereiten. Für die Schweizer Wirtschaft ist China ein wichtiger Wirtschaftspartner. Im Jahr 2008 exportierte die Schweiz 7,3 Milliarden Franken an Gütern und Dienstleistungen nach China und importierte für 3,9 Milliarden Franken. Die Schweizer Unternehmen gehören zu den aktivsten Investoren in China. Die Direktinvestitionen belaufen sich auf 6,8 Milliarden Franken. Über 300 Schweizer Unternehmen haben in China insgesamt mehr als 700 Niederlassungen und beschäftigten 2008 fast 120’000 Mitarbeitende. Dies ist annähernd eine Verdoppelung in nur fünf Jahren. Der Wachstumstrend dürfte anhalten.

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