IHK - Industrie- und Handelskammer Thurgau

Suchen

Aktuellste Meldung

02.02.2012:
Starker Franken bremst Aussenhandel
Der starke Franken sowie die eingetrübte Weltkonjunktur hinterliessen ihre Spuren auch im schweizerischen Aussenhandel. Zwar nahmen die Exporte im Jahr 2011 insgesamt um 2 % zu (Vorjahr: + 7 %), die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen. Zugleich waren spürbare Preiskonzessionen erforderlich. Während die Nachfrage aus Asien florierte, stagnierte jene aus Europa. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den Aus- und den Einfuhren liess den Überschuss in der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert steigen.
(Details)

Adresse

IHK Thurgau
Schmidstrasse 9
Postfach 396
8570 Weinfelden

Tel 071 622 19 19
Fax 071 622 62 57

info@ihk-thurgau.ch
beglaubigung@ihk-thurgau.ch

Förderung von Cleantech-Projekten

Zur Förderung von Cleantech-Projekten wurde an der Technologieveranstaltung Meet4Cleantech in Genf durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT ein ,Innovationsscheck Cleantech" lanciert. Er ist Teil eines durch Bundespräsidentin Doris Leuthard eingesetzten Massnahmepakets.

Das Bedürfnis nach ,sauberen Technologien" (Cleantech) ist gross. Sie schonen nicht nur Ressourcen, Umwelt und Energie. Es steckt in ihnen auch ein enormes wirtschaftliches Potenzial. Die Schweiz mit ihrem hohen Innovationspotenzial hat gute Chancen, auf diesem weltweiten Wachstumsmarkt eine führende Rolle zu spielen. Der ,Innovationsscheck Cleantech" wird von der Förderagentur für Innovation KTI des BBT ausgegeben. Er erleichtert es, neue Partnerschaften zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und den Forschenden an Schweizer Hochschulen anzubahnen.

Mit dem Innovationsscheck können KMU gemeinsam mit Hochschulforschenden kurzfristig eine Vorstudie für ein innovatives Produkt, Verfahren oder eine Dienstleistung im Cleantech-Bereich durchführen. Er wird als Gutschein nach dem Prinzip ,first come - first served" an Unternehmen ausgeben und deckt die Kosten für Leistungen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen bis zu 7`500 Franken. Insgesamt stehen hierfür 1 Million Franken zur Verfügung. Die mit dem Innovationsscheck finanzierten Projekte müssen innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein.

Bundespräsidentin Doris Leuthard startete im November 2009 die nationale Cleantech-Initiative, zu der auch die Vergabe des Innovationsscheck Cleantech gehört. Zurzeit erstellen das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) und das Eidgenössische Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) einen ,Masterplan Cleantech Schweiz". Das gemeinsame Übersichtswerk soll sichtbar machen, wer wo was im Bereich der sauberen Technologien in der Schweiz unternimmt, welche Lücken gefüllt werden sollten und wo sich Partnerschaften anbieten. Ziel ist es, den Akteuren Informationen über Forschungsaktivitäten, Aus- und Weiterbildungsangebote, staatliche Regulationen und Fördermöglichkeiten in ihrem Bereich zu vermitteln.
Nebst der von der OSEC bereits aufgebauten Exportplattform Cleantech für Schweizer KMU, sieht das Massnahmepaket des EVD zur Förderung der Cleantech auch die Anpassung der Aus- und Weiterbildungen der Berufe in diesem zukunftsträchtigen Wirtschaftsbereich vor. Der Masterplan Cleantech Schweiz wird voraussichtlich im November 2010 veröffentlicht.



Thurgau