IHK - Industrie- und Handelskammer Thurgau

Suchen

Aktuellste Meldung

02.02.2012:
Starker Franken bremst Aussenhandel
Der starke Franken sowie die eingetrübte Weltkonjunktur hinterliessen ihre Spuren auch im schweizerischen Aussenhandel. Zwar nahmen die Exporte im Jahr 2011 insgesamt um 2 % zu (Vorjahr: + 7 %), die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen. Zugleich waren spürbare Preiskonzessionen erforderlich. Während die Nachfrage aus Asien florierte, stagnierte jene aus Europa. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den Aus- und den Einfuhren liess den Überschuss in der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert steigen.
(Details)

Adresse

IHK Thurgau
Schmidstrasse 9
Postfach 396
8570 Weinfelden

Tel 071 622 19 19
Fax 071 622 62 57

info@ihk-thurgau.ch
beglaubigung@ihk-thurgau.ch

IHK Thurgau für sichere Renten

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau sagt Ja zu einem fairen Umwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge und lehnt die kantonale Volksinitiative für eine freie Schulwahl ab.

Die Stabilität der zweiten Säule liegt im Interesse der Arbeitnehmenden und der Arbeitgeber. Der Vorstand der IHK Thurgau hat deshalb die Ja-Parole zur Anpassung des Mindestumwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge beschlossen. Wegen der längeren Rentenbezugsdauer und der sinkenden Renditen werden heute in der zweiten Säule zu hohe Renten ausbezahlt. Dies benachteiligt die erwerbstätigen Versicherten. Es geht um einen Mindestsatz. Vorsorgeeinrichtungen, die finanziell in der Lage sind, höhere Leistungen zu gewähren, sind frei, dies auch zu tun. Dies liegt in der Kompetenz Stiftungsräte. In diesen sind die Arbeitgeber- und die Arbeitnehmerseite in gleicher Zahl vertreten. Die Stiftungsräte müssen auch für Effizienz in der Verwaltung sorgen.

Nein zur freien Schulwahl
Zur kantonalen Volksinitiative „Ja! Freie Schulwahl für alle“ empfiehlt der IHK-Vorstand, ein Nein in die Urne zu legen. Ein verstärkter Wettbewerb im Bildungsbereich wird zwar grundsätzlich begrüsst, das Volksbegehren geht aber zu weit. Die praktische Umsetzung wäre mit grossen Schwierigkeiten verbunden. Anstelle der freien Schulwahl sind ein erleichterter Schulwechsel und gute Rahmenbedingungen für Privatschulen anzustreben. Gerade im Kanton Thurgau hat sich gezeigt, dass sich Privatschulen rascher den neuen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen als die öffentlichen Schulen und dass sie ein fruchtbarer Boden für pädagogische Innovationen sind. Privatschulen können damit ein wichtiger Impulsgeber für die öffentliche Schule sein und das Schulsystem als Ganzes stärken.

Zu den beiden weiteren Vorlagen auf Bundesebene wurde keine Parole beschlossen.



Thurgau