IHK - Industrie- und Handelskammer Thurgau

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02.02.2012:
Starker Franken bremst Aussenhandel
Der starke Franken sowie die eingetrübte Weltkonjunktur hinterliessen ihre Spuren auch im schweizerischen Aussenhandel. Zwar nahmen die Exporte im Jahr 2011 insgesamt um 2 % zu (Vorjahr: + 7 %), die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen. Zugleich waren spürbare Preiskonzessionen erforderlich. Während die Nachfrage aus Asien florierte, stagnierte jene aus Europa. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den Aus- und den Einfuhren liess den Überschuss in der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert steigen.
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Thurgau auf dem 9. Rang

Der Standortqualitätsindikator 2008 der Credit Suisse zeigt die Kantone Zug, Zürich und Nidwalden unverändert an der Spitze.

Hinter den Spitzenreitern folgt Obwalden auf dem vierten Rang. Es hat sich dank seiner Steuerpolitik massiv verbessert (2004: 13. Rang). Auf den weiteren Plätzen folgen die Kantone Genf, Schwyz, Aargau und Basel-Stadt. Der Kanton Thurgau nimmt neu den 9. Rang (2004: 11. Rang) ein. Er liegt damit vor den beiden Appenzell und vor St. Gallen. Schlusslicht bleibt der Kanton Jura. Innerhalb des Kantons Thurgau werden die Regionen Untersee und Rhein sowie Thurtal besser bewertet als der Oberthurgau.

Der seit 2004 in dieser Form jährlich erstellte Standortqualitätsindikator (SQI) der Credit Suisse ist auf die langfristigen Potenziale der Schweizer Kantone und Regionen ausgerichtet. Die jüngste Bewertung für das Jahr 2008 zeigt, dass steuerliche Massnahmen einigen Kantonen in den letzten Jahren deutliche Attraktivitätsgewinne gebracht haben.

Der SQI wird von den Ökonomen der Credit Suisse auf der Basis von Daten der rund 2700 Schweizer Gemeinden berechnet und umfasst die wichtigsten fünf quantitativ messbaren Erfolgsfaktoren im Standortwettbewerb: die Steuerbelastung der natürlichen und juristischen Personen, der allgemeine Ausbildungsstand der Bevölkerung, die Verfügbarkeit von Hochqualifizierten sowie die verkehrstechnische Erreichbarkeit. Sogenannte weiche Standortfaktoren - etwa die landschaftliche Schönheit oder die Qualität der öffentlichen Dienste - lassen sich quantitativ kaum messen und unterliegen meist Werturteilen. Aus diesem Grund werden sie für die Errechnung des SQI nicht berücksichtigt.

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