IHK - Industrie- und Handelskammer Thurgau

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02.02.2012:
Starker Franken bremst Aussenhandel
Der starke Franken sowie die eingetrübte Weltkonjunktur hinterliessen ihre Spuren auch im schweizerischen Aussenhandel. Zwar nahmen die Exporte im Jahr 2011 insgesamt um 2 % zu (Vorjahr: + 7 %), die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen. Zugleich waren spürbare Preiskonzessionen erforderlich. Während die Nachfrage aus Asien florierte, stagnierte jene aus Europa. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den Aus- und den Einfuhren liess den Überschuss in der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert steigen.
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Thurgauer Schüler erfolgreich bei Traumlehre-Wettbewerb

Die Hans Huber Stiftung hat dieses Jahr zum sechsten Mal den Internet-Berufswahl-Wettbewerb «Traumlehre» ausgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Sekundarschulklasse von Andreas Gmür aus Sirnach erreichten den dritten Rang.

Schülerinnen und Schüler aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell sowie dem Fürstentum Liechtenstein und Vorarlberg waren aufgerufen, im Wettstreit mit anderen Gruppen einen Internetauftritt zu gestalten. Das Ziel des Traumlehre-Wettbewerbs der Hans Huber Stiftung ist es, Jugendliche mit der Berufswahl zu konfrontieren, ihr Wissen über die Berufslehre als Grundausbildung zu vertiefen, aber auch, damit sie sich mit den attraktiven Karriere-Möglichkeiten auseinandersetzen. Die drittplatzierte Sekundarschulklasse von Andreas Gmür sowie vier weitere Schulklassen, die auch prämiert werden, präsentieren ihre Internetseite an der Preisverleihung am 15. Juni in St. Gallen. Wer sich schon vorher einen Eindruck verschaffen will, kann die Homepage der Sirnacher Schulklasse über einen Link auf www.traumlehre.org anschauen.

Zukunft voraussagen
«Wie könnten die Berufe im Jahr 2050 aussehen?» ist die Frage, die die Klasse 2ed der Oberstufe Sirnach auf ihrer Webseite zu beantworten versucht. Andreas Gmür, Lehrer der Sekundarschulklasse 2ed sagt: «Die Auseinandersetzung mit zukünftigen Veränderungen in der Berufswelt erschien vielen als sehr anspruchsvoll aber auch spannend, da es darüber noch nichts im Internet gibt und man deshalb der eigenen Kreativität viel Raum geben könnte.» Auf der Internetseite sind selbstgezeichnete Bilder, Animationen, zwei Quiz und Filme vorhanden, die die Prognosen der Klasse darstellen. Beispielsweise «wird der Informatiker keinen gewöhnlichen Arbeitsplatz mehr besitzen, sondern einen an dem die Computer Touchscreens haben», prognostizieren die Schüler der Klasse 2ed. Pro Woche nutzte die Klasse eine Berufswahl-Unterrichts-Lektion, um am Internetauftritt zu arbeiten.

Aufwändige Quiz
Zwei Schülerinnen erstellten zwei Quiz für die Internetseite. Das eine stellt dem Besucher der Internetauftritt zehn Fragen zu den Veränderungen der Berufsbezeichnungen. Das andere Quiz testet den Spieler, ob er die Beiträge über die Zukunftsberufe genau gelesen hat, denn es stellt Fragen zu den Prognosen der Schülerinnen und Schüler. Doch hinter diesen Fragespielen steckt viel Arbeit: «Die beiden Quiz waren deshalb aufwändig, da das Programm für die beiden Schülerinnen neu war und nur auf Englisch verfügbar ist. Nachdem diese erstellt wurden, musste der Code noch in die Webseite eingebaut und verändert werden, damit unnötige Buttons entfernt werden konnten», erklärt Gmür.

Teamarbeit war gefragt
Aufgrund der Interessen der Schüler bildeten sich automatisch Gruppen: «Die Jugendlichen waren und sind diesbezüglich aber sowieso sehr flexibel», sagt Gmür, «Bei der Projektarbeit war Teamarbeit sehr stark gefragt. Die Schüler haben schnell gemerkt, dass eine gute Kommunikation untereinander wichtig ist, um Leerläufe zu vermeiden. Diese Fähigkeiten brauchen sie dann vor allem im späteren Berufsalltag. Dazu gehört auch, dass man bei unterschiedlichen Meinungen und Vorstellungen selbstständig Kompromisse findet. Die Arbeit am Traumlehre-Projekt hat also die Sozialkompetenz der Schüler gefördert.»

Preisverleihung am 15. Juni
Anlässlich der Preisverleihung am Dienstag, 15. Juni, um 17 Uhr, im Pfalzkeller St.Gallen werden die prämierten Arbeiten von den Jugendlichen selber präsentiert. Der Internet-Berufswahlwettbewerb „Traumlehre“ wird dieses Jahr zum siebten Mal ausgeschrieben und zwar in den Kantonen Appenzell Ausser- und Innerrhoden, St.Gallen und Thurgau sowie im Fürstentum Liechtenstein und im Bundesland Vorarlberg.



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