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02.02.2012:
Starker Franken bremst Aussenhandel
Der starke Franken sowie die eingetrübte Weltkonjunktur hinterliessen ihre Spuren auch im schweizerischen Aussenhandel. Zwar nahmen die Exporte im Jahr 2011 insgesamt um 2 % zu (Vorjahr: + 7 %), die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen. Zugleich waren spürbare Preiskonzessionen erforderlich. Während die Nachfrage aus Asien florierte, stagnierte jene aus Europa. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den Aus- und den Einfuhren liess den Überschuss in der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert steigen.
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Verschnaufpause im Aussenhandel

Der schweizerische Aussenhandel konnte im Juli 2010 nicht ganz den Schwung der Vormonate mitnehmen - dies auch wegen eines Arbeitstages weniger.

Die Exporte stiegen laut der Eidgenössischen Zollverwaltung im Juli 2010 um 3,7 % auf 16,8 Mrd. Fr. (real: + 2,2 %). Arbeitstagbereinigt - der Berichtsmonat umfasste einen Arbeitstag weniger - resultierte eine Zunahme von 9,3 % (real: + 7,8 %). Trotz einer leichten Abflachung setzte sich das Trendwachstum insgesamt fort. Die Exportgüterpreise erhöhten sich um 1,4 %; ohne die Pharmasparte ergab sich ein Preisabschlag um 2,0 % (real: + 5,9 %).

Die Importe verharrten praktisch auf Vorjahresniveau (13,9 Mrd. Fr.; real: + 0,3 %). Arbeitstagbereinigt nahmen die Einfuhren um 4,8 % zu (real: + 5,7 %). Im zweiten aufeinander folgenden Monat bildeten sich die Importe saisonbereinigt (Vormonatsvergleich) sichtbar zurück. Sieht man von Sondereffekten (v.a. Goldornamente aus Vietnam) im Mai und Juni ab, blieben die Einfuhren tendenziell auf Erholungskurs. Die Preise der Importgüter sanken um 0,8 %; ohne die Pharmasparte betrug der Rückgang 0,3 % (real: - 0,3 %).

Die Handelsbilanz verzeichnete mit + 2,9 Mrd. Fr. den höchsten je gemessenen Überschuss auf Monatsbasis. Innert Jahresfrist stieg der Aktivsaldo damit um 30 %.

Der schweizerische Aussenhandel legte in der Periode Januar bis Juli 2010 in beiden Verkehrsrichtungen beachtlich zu. So wuchsen die Exporte um 7,5 % auf 112,8 Mrd. Fr. (real: + 5,8 %) und die Importe um 6,4 % auf 99,9 Mrd. Fr. (real: + 5,0 %). Exportseitig partizipierten - mit Ausnahme der Bekleidungsindustrie - alle Branchen am Umsatzplus, am deutlichsten die Metall- und die Uhrenindustrie. Bei den Einfuhren stachen die Rohstoffe und Halbfabrikate mit einem zweistelligen Wachstum hervor. Geografisch entwickelte sich der Warenverkehr mit Asien und Lateinamerika besonders kräftig. Die Handelbilanz wies nach sieben Monaten bereits einen massiven Überschuss von 12,9 Mrd. Fr. auf, der um einen Sechstel höher zu liegen kam als in der Vorjahresperiode. Die Preise der exportierten Waren stiegen um 1,7 % und jene der importierten Güter um 1,4 %. Unter Ausschluss der Pharmasparte resultierte exportseitig ein Preisabschlag von 2,6 % (real: + 10,3 %), während die Importgüter-preise nur leicht zunahmen (+ 0,5 %; real: + 5,8 %).



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