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02.02.2012:
Starker Franken bremst Aussenhandel
Der starke Franken sowie die eingetrübte Weltkonjunktur hinterliessen ihre Spuren auch im schweizerischen Aussenhandel. Zwar nahmen die Exporte im Jahr 2011 insgesamt um 2 % zu (Vorjahr: + 7 %), die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen. Zugleich waren spürbare Preiskonzessionen erforderlich. Während die Nachfrage aus Asien florierte, stagnierte jene aus Europa. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den Aus- und den Einfuhren liess den Überschuss in der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert steigen.
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Weniger steiler Sinkflug bei Exporten

Der schweizerische Aussenhandel entwickelte sich auch im November negativ, der Rückgang war aber weniger stark als in den vorhergehenden Monaten.

Der schweizerische Aussenhandel drosselte im November 2009 sein Abwärtstempo weiter, sanken doch Exporte und Importe „nur noch“ um 3,0 bzw. 3,7 %. Der gebremste Rückgang war allerdings auch durch einen zusätzlichen Arbeitstag bedingt. Bei fast allen Exportbranchen schwächte sich das Minus gegenüber dem bisherigen Jahresverlauf sichtbar ab. Die Handelsbilanz wies einen Überschuss von 2,1 Mrd. Fr. aus.

Die Exporte sanken um 3 % auf 16 133 Mio. Fr. (real: - 6,6 %). Arbeitstagbereinigt - der diesjährige November zählte einen Arbeitstag mehr als der letztjährige - verringerten sich die Exporte um 7,2 bzw. real um 10,7 %. Damit setzte sich die Verlang-samung des Exportrückgangs weiter fort. Auch saisonbereinigt (Vormonatsvergleich) ist diese Tendenz erkennbar. Die Preise der ausgeführten Güter stiegen um 3,9 %. Ohne die Pharmasparte resultierte ein Preisabschlag von 4,3 % (real: + 1,3 %).

Die Importe nahmen um 3,7 % auf 13 989 Mio. Fr. ab (real: - 2,3 %). Bei gleicher Anzahl Arbeitstage betrug die Abnahme 7,9 bzw. real 6,6 %. Importseitig hat sich damit der Nachfragerückgang seit August 2009 insgesamt kontinuierlich verlangsamt, was sich auch anhand des saisonbereinigten Verlaufs bestätigt. Die Preise der Importgüter reduzierten sich um 1,4 % und damit deutlich schwächer als im bisherigen Jahresverlauf. Unter Ausschluss der Preisentwicklung in der Pharmasparte vergrösserte sich der Abschlag auf 4,9 % (real: + 1,3 %).

Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 2144 Mio. Fr., womit dieser leicht (+ 2 %) über jenem der Vorjahresperiode lag.

In den 11 Monaten 2009 schrumpften sowohl die Exporte mit - 13,7 % (166 143 Mio. Fr.) wie auch die Importe mit - 15,1 % (146 963 Mio. Fr.) überaus deutlich. Ausfuhrseitig litten alle Branchen unter rückläufigen Verkäufen - am heftigsten die Metallindustrie (- 33 %) und am wenigsten die Nahrungs- und Genussmittelindustrie (- 1 %). Bei den Einfuhren wurden vor allem die Energieträger (preisbedingt) sowie die Halbfabrikate arg gebeutelt. Der Warenverkehr mit der EU war dabei in beiden Verkehrsrichtungen überdurchschnittlich betroffen. Während sich die Exportgüter um 1,7 % verteuerten, gingen die Preise der Importwaren um 6,2 % zurück. Ohne die verzerrende Preisentwicklung bei den Pharmazeutika resultierte exportseitig ein Preisabschlag von 3,4 % (real: - 10,7 %) und bei den Einfuhren sogar ein solcher von 8,2 % (real: - 7,6 %). In der Handelsbilanz kumulierte sich ein Überschuss von 19 180 Mio. Fr., der damit annährend gleich hoch ausfiel wie vor Jahresfrist.



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