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02.02.2012:
Starker Franken bremst AussenhandelDer starke Franken sowie die eingetrübte Weltkonjunktur hinterliessen ihre Spuren auch im schweizerischen Aussenhandel. Zwar nahmen die Exporte im Jahr 2011 insgesamt um 2 % zu (Vorjahr: + 7 %), die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen. Zugleich waren spürbare Preiskonzessionen erforderlich. Während die Nachfrage aus Asien florierte, stagnierte jene aus Europa. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand. Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den Aus- und den Einfuhren liess den Überschuss in der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert steigen.
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Wirtschaftswochen
Die Industrie- und Handelskammer organisiert seit dem Jahr 1977 Wirtschaftswochen für die Kantonsschulen Frauenfeld, Kreuzlingen und Romanshorn. Die Pädagogische Maturitätsschule Kreuzlingen führt ihre Wirtschaftswochen in eigener Regie durch. Im Jahre 2005 beteiligten sich 207 Schülerinnen und Schüler, die von 21 Fachlehrerinnen und Fachlehrern betreut wurden.
Die von der Ernst Schmidheiny Stiftung entwickelten Wirtschaftswochen gelten als Musterbeispiel einer aktiven und erspriesslichen Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft. Der Erfolg der Wirtschaftswoche basiert auf drei wesentlichen Elementen:
- Das speziell zu diesem Zweck entwickelte Unternehmensplanspiel WIWAG® basiert auf dem Prinzip des learning by doing.
- Der Einsatz von Führungskräften aus der Wirtschaft als Moderatoren garantiert einen optimalen Praxisbezug des zu vermittelnden Lehrstoffs.
- Die gewählte Methodik der Gruppen- und Teamarbeit vermittelt ein Lernerlebnis, das den Erfahrungen der Wirtschaft entspricht.
In der Schweiz absolvieren jährlich rund 180 Klassen eine von der Stiftung in Zusammenarbeit mit Handelskammern und Industrievereinigungen organisierte Wirtschaftswoche. Durch die Zusammenarbeit der Stiftung mit entsprechenden Partnern gelangt das Projekt auch im Ausland (Deutschland, Italien, Slowakei) zum Einsatz.