In der Thurgauer Wirtschaft blickt man leicht positiver in die Zukunft

Für die Thurgauer Industrie bleibt die Lage anspruchsvoll, die Erwartungen der Betriebe haben sich jedoch aufgehellt. In der Bauwirtschaft läuft das Geschäft rege. Dies geht aus der Februar-Ausgabe des Thurgauer Wirtschaftsbarometers hervor.

Gemäss dem Thurgauer Wirtschaftsbarometer, der vom Kanton Thurgau, der Thurgauer Kantonalbank, der Industrie- und Handelskammer Thurgau und dem Thurgauer Gewerbeverband publiziert wird, meldeten die Thurgauer Industriebetriebe im Januar eine etwas schlechtere Geschäftslage als drei Monate zuvor. Der Auftragsbestand ist deutlich zu klein, vor allem aus dem Ausland fehlen Aufträge. Bei mehr als zwei von drei Industriebetrieben ist die Nachfrage ungenügend.
Auf die nächsten Monate blicken die Industriebetriebe jedoch zuversichtlicher als zuvor. Sie gehen von einer höheren Produktion, einem etwas lebhafteren Bestellungseingang und steigenden Exporten aus. Der Ausblick auf den längeren Zeitraum von einem halben Jahr ist ebenfalls leicht optimistischer als noch im Oktober.

Lebhaftere Nachfrage im Bau
Die Thurgauer Baukonjunktur hat zuletzt wieder angezogen. Insbesondere im Bauhauptgewerbe meldeten mehr Betriebe eine gute Geschäftslage als vor drei Monaten. Auch die Nachfrage zog im vierten Quartal an, die Auftragsbücher sind im Bauhauptgewerbe deshalb wieder besser gefüllt. Für das erste Quartal erwarten die Baubetriebe eine regere Bautätigkeit und eine et-was höheren Nachfrage. Auch auf die Geschäftslage im längeren Zeithorizont bis zum Sommer 2026 blicken die Betriebe recht zuversichtlich.

Detailhandel: Kaum Änderungen erwartet
Die Thurgauer Detailhändlerinnen und -händler meldeten im Januar eine befriedigende Geschäftslage. Grosse Betriebe äusserten sich positiver als mittelgrosse und kleine. Für das erste Quartal gehen die Betriebe von stabilen Verhältnissen aus. Auch bis zum Sommer rechnen sie mehrheitlich mit einer unveränderten Geschäftslage.

Investitionstätigkeit von Thurgauer Unternehmen
Globale Unsicherheiten und Handelskonflikte prägen die Weltkonjunktur. Wirkt sich das auf die Investitionstätigkeit von Unternehmen aus? In der Februar-Ausgabe des Thurgauer Wirtschaftsbarometers beleuchtet Remo Lobsiger, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Bereich Geschäftskunden der Thurgauer Kantonalbank (TKB), diese Frage anhand der TKB-Firmenkundenumfrage.

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